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  • 24.09.2015 Landesregierung unterstützt Landkreis Sömmerda und Stadt Weimar im Kampf gegen Armut mit 300.000 Euro Zurück
Pressemitteilung des TMASGFF

Arbeits- und Sozialministerin Heike Werner (Linke): Mit der Förderung erhöhen wir die Wirksamkeit bereits bestehender Programme zur Vermeidung von Armut nachhaltig

Der Landkreis Sömmerda und die Stadt Weimar erhalten für so genannte Planungskoordinatoren in den nächsten drei Jahren Fördermittel in Höhe von über 300.000 Euro vom Arbeits- und Sozialministerium. Die entsprechenden Anträge wurden durch die landeseigene Gesellschaft für Arbeit- und Wirtschaftsförderung (GFAW) bewilligt.

"Die Planungskoordinatoren leisten einen wichtigen Beitrag, um Armut in den Kommunen besser vorzubeugen. Sie entwickeln Strategien, um beispielsweise alleinerziehende Mütter, kinderreiche Familien, Kinder, Jugendliche sowie Arbeitslose besser in die Gesellschaft zu integrieren. Indem sie bestehende und neue Unterstützungsleistungen besser aufeinander abstimmen, erhöhen die Koordinatoren die Wirksamkeit kommunaler Sozialpolitik", so Arbeits- und Sozialministerin Heike Werner.

Eine wesentliche Aufgabe der Planungskoordinatoren besteht darin, die Fülle an kommunalen Angeboten im Bereich sozialer Hilfen besser untereinander abzustimmen und auf den konkreten Bedarf vor Ort auszurichten. Sollten dabei Lücken zu Tage treten, gehört es zu den Aufgaben der Koordinatoren, neue Angebote anzuschieben. Die Planungskoordinatoren analysieren dazu den Bedarf an Unterstützungsleistungen und bringen die kommunalen Akteure an einen Tisch. Dadurch entsteht im Idealfall bei allen Beteiligten ein gemeinsames Bild von den zu bewältigenden Aufgaben und integrierte Lösungsangebote.

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