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Pressemitteilungen

  • 04.01.2016 Über 333.000 Euro für „Match“-Projekt Zurück

Gemeinsame Pressemitteilung der GFAW und des BZ

Einen Förderbescheid von über 333.000 Euro hat das Bildungszentrum (BZ) Saalfeld von der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) erhalten. Die Fördermittel des Europäischen Sozialfonds sind für die Finanzierung der Beratungsstelle „Match“ vorgesehen. Die zwei Mitarbeiterinnen und der eine Mitarbeiter des Bildungszentrums werden 40 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt dabei helfen, sich sozial zu stabilisieren. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, später einen Beruf aufzunehmen.

„Je länger die Arbeitslosigkeit andauert, desto problematischer fällt es manchem jüngeren Erwachsenen, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagte Reinhard Tröstrum, BZ-Geschäftsführer. „Die Match-Mitarbeiter kümmern sich deshalb ab sofort um diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen bestehende Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote nicht weiterhelfen konnten.“

Die Beratungsstelle befindet sich in den Räumen des Jobcenters. Die meiste Zeit sind die Match-Mitarbeiter aber außerhalb der Beratungsstelle unterwegs, weil sie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen dort aufsuchen, wo sie sich gerade befinden. Das kann zu Hause, im Obdachlosenheim oder im Jugendklub sein. Jeder Teilnehmer soll Eigenverantwortung lernen, selbständiger Probleme zu lösen, seine Ausbildung zu beenden bzw. einen Schul- oder Berufsabschluss zu erwerben. Die Ziele werden gemeinsam mit dem Teilnehmer und dem Jobcenter/Jugendamt erarbeitet und sind messbar, realistisch und mit festen Terminen versehen. Nach in der Regel 12 bis 18 Monaten soll jeder Teilnehmer sozial integriert, persönlich und sozial stabilisiert sowie belastbar sein. “Damit leistet das Match-Projekt einen wichtigen Beitrag für die soziale Stabilisierung und die berufliche Integration von Jugendlichen und junge Erwachsene im Landkreis“, so Tröstrum.

Die Finanzierung wird durch den Landkreis unterstützt. Jugendamtsleiterin Cornelia Herpe und Jobcenter-Chef Uwe-Jens Kremlitschka werden das Projekt persönlich im Rahmen der Berufsjugendagentur begleiten und freuen sich, dass ein weiteres Angebot für den Personenkreis geschaffen wurde. Somit kommen wir dem Ziel des Landkreises näher, jeden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Angebot zur beruflichen Integration zu unterbreiten und die Jugendlichen bei der Gestaltung eines eigenverantwortlichen Lebens zu unterstützen.

Hintergrund:
Die GFAW fördert Projekte in den Bereichen Arbeit, Unternehmertum, Soziales, Bildung, Berufsvorbereitung, Familie, Jugend, Sport sowie landwirtschaftliche Beratung und Bildung im Auftrag des Freistaats Thüringen. Die Fördermittel entstammen dem Europäischen Sozialfonds, dem Thüringer Landeshaushalt und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

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