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  • 02.06.2016 Förderung für die berufliche Integration von Flüchtlingen Zurück

Pressemitteilung des TMMJV

Einen Förderscheck über 261.061,71 Euro überbrachte heute Sebastian von Ammon, Leiter des Ministerbüros im Thüringer Migrationsministerium, an die Internationaler Bund Jena gGmbH und die Jenaer Bildungszentrum gGmbH Schott Carl Zeiss Jenoptik.

„Mit den Fördergeldern werden 40 Flüchtlinge bis Ende Juli fit für den Ausbildungs- und Berufsalltag gemacht“, sagte von Ammon anlässlich der Scheckübergabe. „Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur beruflichen und damit auch gesellschaftlichen Integration der jungen ausländischen Frauen und Männer hier in Thüringen.“ Das Projekt wird über die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) mit Landesmitteln finanziert.

Die Flüchtlinge, die bis 27 Jahre alt sind, verfügen oftmals nicht über eine Ausbildung in Berufen, die in der Thüringer Wirtschaft nachgefragt sind. Während des Projekts werden zunächst individuelle Kompetenzchecks und Einzelgespräche durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erproben sich in drei Berufsfeldern. Zur Auswahl stehen unter anderem Optik, Metall-, Elektro-, Informations- oder Holztechnik, Gastronomie, Pflege sowie Lagerlogistik und Handel. Begleitend findet berufsbezogener Deutschunterricht statt. In dem Berufsfeld, welches am besten passt, qualifizieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann möglichst schon im Betrieb weiter. Hier lernen sie auch, mit den erforderlichen Werkzeugen und Hilfsmitteln umzugehen. Der Einsatz in regionalen Betrieben soll mindestens vier Wochen dauern. Im Idealfall wird am Ende des Projektes ein Ausbildungs- oder sogar Arbeitsvertrag mit einheimischen Unternehmen abgeschlossen.

Um den Projekterfolg zu gewährleisten, arbeiten die beiden Träger eng mit anderen regionalen Einrichtungen zusammen, zum Beispiel Jobcenter, Arbeitsagentur, Stadtverwaltung, Kammern und regionalen Unternehmen.

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