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  • 17.04.2019 In Nordthüringen gute Nachfrage nach öffentlich geförderter Beschäftigung Zurück

4,3 Millionen Euro bringen 242 Langzeitarbeitslose in Arbeit

Erik Fichtner, Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW), zeichnet mit Blick auf Nordthüringen eine gute Bilanz für das Landesprogramm „Öffentlich geförderte Beschäftigung und gemeinwohlorientierte Arbeit“ - kurz ÖGB. Seit 2016 wurden 50 kommunalen Trägern und gemeinnützigen Vereinen 4,3 Millionen Euro Landesmittel für 120 Projekte bewilligt. Damit fanden 242 Langzeitarbeitslose eine Beschäftigung im gemeinwohlorientierten Sektor, zum Beispiel in der Touristik, Kunst und Kultur oder im Sport. Die Arbeitsverhältnisse haben eine Laufzeit von bis zu drei Jahren. In den meisten Projekten sind nur eine Person oder zwei Personen tätig. „Besonders erfreulich ist, dass wir fast alle Anträge auf ÖGB-Fördermittel positiv bescheiden können. Nur bei ungefähr vier Prozent der Anträge können wir leider keine Fördermittel zusagen“, sagte Fichtner.

Das ÖGB-Programm wirkt, was 2017 in einer Studie vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. bestätigt wurde. Langzeitarbeitslose können wieder besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wer mehrere Jahre arbeitslos war, wird durch das ÖGB wieder aktiviert, gewertschätzt und hat neue Perspektiven, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das ist positiv auch für die Familien der Langzeitarbeitslosen. Ehrenamtliche Mitarbeiter in Vereinen werden vor Ort durch die geförderten Teilnehmer entlastet und können sich um andere Aufgaben kümmern. Weiteres soziales und ehrenamtliches Engagement wird dadurch ermöglicht.

Mit der Bearbeitung und Bewilligung der Anträge wurde die GFAW vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie beauftragt.

Hier geht es zum Presseartikel in der Thüringer Allgemeinen vom 20.04.2019

 

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