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  • 23.01.2020 GFAW: Bereits 2,6 Millionen Mal Menschen geholfen Zurück

(Erfurt) Am 24. Januar 1995 wurde die landeseigene Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) ins Handelsregister eingetragen und feiert somit heute ihr 25 jähriges Bestehen. „Dies ist für mich die offizielle Geburtsstunde unseres Unternehmens. Im Interesse unserer Landesministerien stehen wir nun bereits 25 Jahre mit Rat und finanzieller Unterstützung den Thüringerinnen und Thüringern zur Seite“, sagte dazu Erik Fichtner, Geschäftsführer der GFAW.

„Immer am arbeits- und wirtschaftspolitischen Puls der Zeit haben sich unsere Schwerpunkte verändert. In den neunziger Jahren war es wichtig, neue wirtschaftliche Strukturen aufzubauen. Damit verbundene Umbrüche galt es sozial abzufedern. Hier standen vor allem Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit im Fokus. Seit 2008 werden die Angebote des damaligen Landesamtes für Soziales und Familie fortgeführt. Aktuell geht es besonders darum, Fachkräfte aus- und weiterzubilden sowie betroffenen Menschen einen Zugang zum Arbeitsmarkt respektive zum sozialen Leben anzubieten“, so Fichtner.

Mit den zunehmenden Aufgaben ist auch die Mitarbeiterzahl gestiegen. „Gestartet sind wir anfänglich mit drei Personen. Mittlerweile sind in Erfurt, Nordhausen, Suhl und Gera 261 Mitarbeitende tätig“, so der Geschäftsführer.

„Seit unserem Bestehen haben wir über 180.000 Anträge mit fast vier Milliarden Euro an Fördergeldern bewilligt. „So unterschiedlich die Projekte zwischenzeitlich auch waren, im Kern ging und geht es immer noch um dasselbe: Wir unterstützen Menschen - für Bildung, Arbeit, Familie und Gesundheit. In einer Zahl ausgedrückt, geschah das bereits über 2,6 Millionen Mal“, bilanziert Fichtner.

Es gab auch schwierige Zeiten in der GFAW, etwa bei der Prüfung von Nachweisen für die Inanspruchnahme des Europäischen Sozialfonds in den Jahren 2013 und 2014. Diese Herausforderungen aber haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie viele andere davor bewältigt. Das Unternehmen hat sich seither hin zu einem serviceorientierten Dienstleister für Thüringen gewandelt.

„Ein wichtiges großes Zukunftsthema ist die fortschreitende Digitalisierung unseres Fördergeschäfts“, so Fichtner. „Bereits heute beantragen und verwalten unsere Kunden die meisten ihrer Projekte schon online. Diese Entwicklung geht weiter. Die nächsten Jahre im Blick wird das Arbeiten mit und in der GFAW moderner und einfacher werden.“

Foto von Erik Fichtner
https://login.mailingwork.de/public/a_5335_nrVtc/file/data/85_004_GFAW_Erik_Fichtner.jpg

 

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