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Beratungsrichtlinie: 2.4 Qualifizierungsentwickler (ESF)

Was wird gefördert?

Förderfähig sind thüringenweit bis zu 20 Qualifizierungsentwickler und Qualifizierungsentwicklerinnen, die in den Bereichen Ausbildung und Qualifizierung beraten, begleiten und unterstützen.

Wer stellt den Förderantrag?

Die in Thüringen zuständigen Stellen für die gewerbliche Wirtschaft nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung (Kammern), Verbände der Thüringer Wirtschaft, dem deutschen Gewerkschaftsbund auf Landesebene sowie Spitzenverbänden der Wohlfahrtspflege auf Landesebene.

Wie viel wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschusses in Form einer Anteilfinanzierung für max. 24 Monate. Die Höhe der Zuwendung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds beträgt in der Regel bis zu 80% der zuschussfähigen Gesamtausgaben.

Regeln für die Förderung

Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Vorhabenbeginn formgebunden an die GFAW zu richten. Maßgeblich für den Zeitpunkt der rechtzeitigen Antragstellung ist der Eingang des Antrags bei der GFAW.
Zuwendungsfähig sind die tatsächlichen projektbezogenen Personal- und Sachausgaben des Zuwendungsempfängers.

Je Vollzeitstelle sind Personalausgaben zuwendungsfähig bis zur Höhe der Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in der Fassung, die für den Bereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und für den Freistaat Thüringen jeweils gilt.

Nicht förderfähig sind die Umlage für Krankenaufwendungen (U1), die Umlage für Mutterschaftsaufwendungen (U2) und die Umlage zur Insolvenzgeldsicherung (U3).

Folgende Ausgaben werden auf der Grundlage vereinfachter Kostenoptionen ermittelt:

  • Die in den Personalausgaben enthaltenen Arbeitgebersozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungsbeiträge) und der Berufsgenossenschaftsbeitrag gemäß Art. 67 (1) lit. d der AllgVO als Pauschale in Höhe von aktuell 20,175 % des Bruttoarbeitsentgelts der Projektmitarbeiter und Projektmitarbeiterinnen.
  • Die förderfähigen Restausgaben werden gemäß Art. 14 (2) der Verordnung (EU) Nr. 1304/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 (ESF-VO) mit einem Pauschalsatz in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen direkten Personalausgaben bemessen. 

Die Zuwendung kann nur gewährt werden, wenn die Gesamtfinanzierung des Vorhabens sichergestellt ist und der Antragsteller die Gewähr für eine ordnungsmäße Durchführung und Abrechnung des Vorhabens bietet.

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