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Armutspräventionsrichtlinie: 2.4 ThILIK (Land)

Anträge stellen Sie bitte über unser Förderportal.

Was wird gefördert?

Bei der Integration von Flüchtlingen soll das "Integrationsmanagement" den Verwaltungen helfen, alle erforderlichen Ressourcen innerhalb der Behörden und zu den externen Akteuren zu bündeln und abzustimmen.

Wer stellt den Förderantrag?

Thüringer Gebietskörperschaften als örtliche öffentliche Träger der Sozial-, Jugend- und Gesundheitshilfe sowie der Schulverwaltung

Wie viel wird gefördert?

Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Finanzierung der zuschussfähigen Ausgaben erfolgt im Wege der Anteilfinanzierung.

Zuwendungsfähig sind Personal-, Sach- und Verwaltungsausgaben.

Zur Bemessung der möglichen Entgelte für festangestelltes Personal sind bei entsprechender Qualifikation und Tätigkeitsprofil folgende Vergleichswerte nach der Entgeltverordnung des TV-L heranzuziehen:

Integrationsmanagerinnen und Integrationsmanager bis zu E 11

Eine geringere Vergütung der Fachkräfte als in vergleichbarer Höhe der Entgeltgruppe E 9 entsprechend der Entgeltordnung zum TV-L ist nicht förderfähig.

Die Höhe der Zuwendung aus Mitteln des Freistaats Thüringen beträgt 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Förderfähig sind die tatsächlichen projektbezogenen Personalausgaben (Bruttoarbeitsentgelt) unter Beachtung der Regelungen nach dem Ist-Kostenprinzip gemäß Artikel 67(1) Buchstabe a) AllgVO. Die in den Personalausgaben enthaltenen Arbeitgebersozialversicherungsbeiträge sind als Pauschale in Höhe von aktuell 20,175 % des rentenversicherungspflichtigen Arbeitsentgelts des förderfähigen Projektpersonals zuwendungsfähig. Nicht förderfähig sind die Umlage für Krankenaufwendungen (U1), die Umlage für Mutterschaftsaufwendungen (U2) und die Umlage zur Insolvenzgeldsicherung (U3).

Die direkten Personalausgaben werden bis maximal 58.000 € pro Jahr der Projektdurchführung als förderfähig anerkannt.

Alle übrigen zur Projektdurchführung notwendigen Sach- und Verwaltungsausgaben werden gemäß Artikel 14 (2) ESF-VO i. V. m. Artikel 67 (1) Buchstabe d) mit einem Pauschalsatz in Höhe von 15 % der direkten förderfähigen Personalausgaben bemessen.

Die Förderung erfolgt auf der Basis der nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit als förderfähig anerkannten Ausgaben unter Anwendung der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung an Gebietskörperschaften und Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften (ANBest-Gk).

Der Förderzeitraum umfasst je Beantragungsphase maximal 3 Jahre. Die Geltungsdauer der Armutspräventionsrichtlinie ist entsprechend zu beachten.

Bewilligungen von unter 1.000 € sind ausgeschlossen.

Regeln für die Förderung

Voraussetzung für die Zuwendung ist die Vorlage einer Konzeption für die Durchführung des jeweiligen Fördergegenstandes. Bei einer Verknüpfung der Fördergegenstände ist eine Gesamtkonzeption einzureichen. Die Konzeption muss mindestens die Darstellung der Ausgangslage unter Berücksichtigung bereits vorhandener Strukturen, die Zieldefinition, die Art der Umsetzung, den Personalbedarf und die Qualifikation des Personals darstellen sowie eine Zeit- und Finanzierungsplanung enthalten.

Die Zuwendung kann nur gewährt werden, wenn die Gesamtfinanzierung des Projekts sichergestellt ist und der Antragsteller die Gewähr für eine ordnungsmäße Durchführung und Abrechnung des Projekts bietet.

Der Antragstellung wird ein Konzeptauswahlverfahren vorgeschaltet, das die Bewilligungsbehörde im Einvernehmen mit dem jeweils zuständigen Ministerium unter Zugrundelegung spezifischer fachlicher und bedarfsorientierter Auswahlkriterien durchführt. Hierzu werden potentielle Zuwendungsempfänger auf der Homepage der GFAW dazu aufgerufen, geeignete Konzepte einzureichen.

Voraussetzung für die Förderung von Personalausgaben ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder Fachhochschulstudium der Sozialwissenschaften, des Sozialmanagements, der Sozialen Arbeit bzw. Abschlüsse der Fachrichtungen Stadt- und Raumplanung.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der ausführlichen Förderrichtlinie.

 

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