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Wichtige Hinweise

  • 01.03.2018 Änderung der Richtlinie im Landesprogramm „Arbeit für Thüringen" (LAT) - Integrationsrichtlinie und Aktivierungsrichtlinie Zurück

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch eine Änderung der Richtlinie im Landesprogramm „Arbeit für Thüringen" (LAT) wurde ab dem Stichtag 20. Februar 2018 der bis dahin geltende Ausschlusstatbestand der Langzeitarbeitslosigkeit für die Zielgruppe der geflüchteten Menschen gemäß nachfolgender Definition aufgehoben:

  • Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung
  • geflüchtete Personen mit Duldung im Sinne des Aufenthaltsgesetzes
  • geflüchtete Personen mit Aufenthaltserlaubnis im Sinne des Aufenthaltsgesetzes, sofern sie noch keine unbefristete Niederlassungserlaubnis erhalten haben.

Diese Personen können demnach, auch wenn sie langzeitarbeitslos i. S. d. §18 SGB Ill sind, in die LAT-Projekte zugewiesen werden.

Demgegenüber ist es zur Sicherstellung der Abgrenzung ab sofort nicht mehr möglich, dass Personen dieser Zielgruppe in die Projekte folgender Fördergegenstände der ESF-kofinanzierten Richtlinien eintreten:

  • Projekte zur individuellen Integrationsbegleitung im Landesarbeitsmarkt-programm (LAP-Projekte) gemäß Ziffer 2.1 der ESF-Integrationsrichtlinie,
  • Projekte der beruflichen Qualifizierung gemäß Ziffer 2.2 der Integrationsrichtlinie
  • Projekte gemäß Ziffer 2.4 der Integrationsrichtlinie (berufliche Integrationsprojekte zur Verbesserung der Chancengleichheit und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Projekte, durch die Maßnahmen der sozialen und beruflichen Integration erprobt und begleitet werden),
  • TIZIAN und TIZIAN plus-Projekte nach Fördergegenstand 2.2 der Aktivierungsrichtlinie
  • und praxisorientierte Maßnahmen nach Fördergegenstand 2.3 der Aktivierungsrichtlinie

Für alle laufenden und künftigen Projekte der vorgenannten Richtlinien bzw. Fördergegenstände ist demnach ab sofort ein Projekteintritt der o.g. Personen auszuschließen.

Die zuständigen Jobcenter wurden über diese Änderung bereits informiert.

Wir möchten Sie deshalb bitten, sicherzustellen, dass ab sofort keine neuen Teilnehmer mit o. g. Voraussetzungen in die Projekte der ESF-kofinanzierten Integrations- und Aktivierungsrichtlinie aufgenommen werden.

Personen dieser Zielgruppe, deren Projekteintritt vor dem 20. Februar 2018 erfolgte, sind von dieser Regelung ausdrücklich nicht betroffen; sie können also in den ESF-Projekten bis zu ihrem regulären Austritt verbleiben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre GFAW 

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